Das Handy im Hundetraining: so erleichtert das Smartphone dein Training

Das Handy im Hundetraining: so erleichtert das Smartphone dein Training - Hundesport Nubi

Nutzt du schon dein Handy als Trainingshilfe? Nein?
Tja. Selbst schuld.

Das Handy ist aus dem Leben der meisten Hundebesitzer nicht mehr wegzudenken. Wir verraten, wie du das Smartphone nutzen kannst, um dir und deinem Hund das Training zu erleichtern.

Ob du Hundesport betreibst, am Alltagsgehorsam oder kleine Tricks trainierst, tut nichts zur Sache. Das Handy ist ein völlig unterschätzter Helfer, sobald es um Hundetraining geht.

 

So hilft dir das Handy beim Training

Natürlich kann man die allgegenwärtigen Smartphones verfluchen. Man kann den technischen Fortschritt verteufeln. Oder aber ihn sich zunutze machen. Das heißt nicht, dass man auf dem Hundeplatz plötzlich Candy Crush spielt oder laufend seine Social Media-Kanäle checkt. E-Mails schreiben beim Spaziergang ist ebenso tabu. Der Hund soll deine ungeteilte Aufmerksamkeit bekommen.

 

Beim Training filmen

Gerade wenn man alleine trainiert, schleichen sich schnell kleine Fehler ein. Handzeichen, die man dem Hund gibt. Eine schiefe Körperhaltung. Immer die selbe Abfolge von Übungen. All das bemerkt man selbst kaum.

Nubis Tipp:

Auch kleine, oft unbewusste Handzeichen sind in den meisten Hundesportarten nicht erlaubt. Diese sogenannten Führerhilfen bringen in einer Prüfung Punktabzug.

Zudem gibt es Übungen, bei denen man eigentlich drei Augenpaare haben müsste. In der Unterordnung sieht man meist den Kopf seines Hundes, nicht aber das Hinterteil. Trainiert man alleine, passiert es schnell, dass der Hund sich eine ungünstige, im schlimmsten Fall sogar ungesunde, Körperhaltung angewöhnt hat – ohne dass man es bemerkt.

Handy beim Training - Hundesport Nubi - Onlineshop für aktive Hunde - Malinois

Bei der Fußarbeit und bei den technischen Übungen (Sitz, Platz und Steh) spielt die Hinterhandaktivität eine große Rolle. Um die Hinterbeine des Hundes sehen zu können, muss man sich beim Fußlaufen als Hundeführer allerdings arg verrenken. Und schwupps ist man selbst in einer völlig unnatürlichen Haltung unterwegs.

Ein weiterer unschätzbarer Vorteil von Videos ist, dass man sie sich so oft ansehen kann, wie man möchte. Das hilft, um scheinbar mysteriöse Fehlerquellen ausfindig zu machen.

Du siehst: es gibt unzählige Gründe dafür, das Training aufzuzeichnen! Welche hast du? Schreib’ uns einen Kommentar, weshalb du dich und deinen Hund beim Training filmst!

 

Videoanalyse im Hundetraining

Die bewegten Bilder vom Hundeplatz wollen nach dem Training natürlich ausgewertet werden. Damit das so objektiv wie möglich geschieht, haben wir drei bewährte Tipps für die Videoanalyse für dich:

  • Oberthema festlegen: du hast mit deinem Hund an einer bestimmten Baustelle gearbeitet? Dann richte dein Hauptaugenmerk auf genau das! Vielleicht fallen dir beim Betrachten des Videos noch mehr verbesserungswürdige Dinge aus. Es ist jedoch zielführender, wenn man sich zunächst auf eine einzige Sache konzentriert.
  • Notizen machen: Geschriebenes hilft, Gedanken zu ordnen und auf neue Ideen zu kommen. Mache dir Notizen und halte fest, was dir im Video auffällt. Häufig kommen Ideen zu möglichen Lösungsansätzen gleich beim Schreiben.
  • Einen Plan für das nächste Training: um die Videoanalyse optimal zu nutzen, überlege dir gleich, wie du das im Video Gesehene deinem Ziel näherbringen kannst. Konkrete, kleinschrittige Ziele sind leichter zu erreichen, als große, vage formulierte. Beispiel: Der Hund soll perfekt aufmerksam Fuß laufen. -> das ist zu groß, um als Ziel für das nächste Training zu gelten. Sinnvoller wäre so etwas, wie: Übungen zur Hinterhandaktivität, damit auf lange Sicht die Winkel schöner werden.

Dir fallen sicherlich eigene kleine Teilschritte ein, die dich und deinen Hund eurem großen Ziel näherbringen, oder?

Das Handy im Hundetraining: so erleichtert das Smartphone dein Training - Hundesport Nubi
Das Handy und das Hundesport Trainingstagebuch (kostenlos zur Verfügung gestelltes Werbeexemplar) – eine unschlagbare Kombination, um das eigene Training zu analysieren!

 

Terminkalender vom Smartphone nutzen

So simpel wie praktisch: der Terminkalender vom Handy! Und zwar nicht nur für Termine (Tierarztbesuche, Seminare, etc.). Auch einzelne Trainingseinheiten lassen sich in den Kalender eintragen.

Der Vorteil: so siehst du in einer Wochen-, Monats- oder Jahresübersicht, welche Übungen du wann trainiert hast. Schnell verliert man den Überblick und stellt nach einiger Zeit erschrocken fest, dass man eine bestimmte Lektion wochenlang nicht abgefragt hat. Dafür aber womöglich aus Gewohnheit immer wieder die selben Teile mit dem Hund durchgeht.

 

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Apps

Für Hundemenschen gibt es mittlerweile zahlreiche Apps, die das Leben erleichtern. Nicht nur für den Alltag mit Hund. Auch für den Hundesport lassen sich Programme herunterladen. Ein Beispiel dafür ist die Trackingdog App von Workingdog, für die Fährtenarbeit.

Die App Mydog365 hingegen verpackt alltägliches Hundetraining in kleine Challenges mit vielen Informationen. Auf Sammy – Hundeführerschein brachte uns ein Teilnehmer unserer Begleithundegruppe. Der hat sich mit Hilfe dieser App auf den Sachkundenachweis vorbereitet. Das ist der theoretische Teil der Begleithundeprüfung.

Wer sich im App Store oder bei Google Play umsieht, findet noch einige Hunde-Apps mehr.

 

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Austausch

Nicht immer hat man das Glück, mit Gleichgesinnten vor Ort trainieren zu können. Wir haben Hundesportbekannte und Trainingspartner, die in ganz Deutschland verteilt wohnen. Trotzdem herrscht reger Austausch. Mit dem Handy teilen wir Fotos und Videos von Trainingseinheiten, besprechen veschiedene Methoden, fragen um Rat und bringen eigenes Feedback ein.

 

Fortschritte dokumentieren

Hattest du schon einmal das Gefühl, dass es überhaupt nicht voran geht? Dass dein Hund keinerlei Fortschritte macht und ihr auf der Stelle tretet?

Solche Momente kennt wohl jeder, der mit Hundesport oder Hundetraining zu tun hat. Meist ist es so, dass man sich dermaßen auf die Baustellen konzentriert, dass man das, was gut klappt, aus den Augen verliert. In solchen vermeintlich festgefahrenen Situationen ist es hilfreich, sich frühere Trainingsnotizen oder Videos anzusehen. Du bist frustriert, weil dein Hund immer noch keinen perfekten Apport über die Hürde zeigt? Von wegen, der würde nichts lernen! Sieh’ dir deine Stichpunkte oder Aufnahmen von vor einem halben Jahr an. Da hat er gerade gelernt, ein Apportel zu halten. Und? Immer noch der Meinung, dein Hund wäre lernresistent?

Durchatmen, sich bewusst machen, was man im Team schon alles geschafft hat und mit Hilfe der Aufzeichnungen neue Trainingsansätze überlegen. Hat man erstmal wieder Überblick und einen Plan, verschwindet Trainingsfrust über vermeintlich ausbleibende Fortschritte von ganz alleine. Und nicht vergessen: dein Hund kann nur das, was du ihm erklärst.

 

Und jetzt du! Nutzt du bereits das Handy als Hilfe beim Hundetraining?
Wenn ja, wie und wofür?
Schreib uns!

 

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