Hundesport-Begriffe einfach erklärt | Hundesport Lexikon

Hundesport Lexikon: Was heißt Unterordnung? Was ist eine Grundstellung? Und was ist mit Futtertreiben gemeint? Hier findest du Hundesport-Begriffe einfach erklärt!

 

Hundesport-Begriffe einfach erklärt

Gerade für Anfänger gibt es im Hundesport zahlreiche Begriffe, die mehr Fragen aufwerfen, als sie beantworten. Aber auch alte Hasen stolpern hin und wieder über Wörter, die für sie neu sind.

Wenn du es eilig hast und einen bestimmten Begriff suchst, drücke die Tasten [Strg] und [F]. Dann öffnet sich die Suchfunktion. Am Smartphone nutze die Suche deines Browsers.

 

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Was heißt eigentlich…? Wörter aus dem Hundetraining

Ablage

In der Ablage liegt der Hund im Platz. Je nach Hundesport und Disziplin in unterschiedlicher Dauer. Die Ablage, manchmal auch Platzablage oder Dauerablage genannt, kommt beispielsweise in der Begleithundeprüfung, im Obedience und im IGP-Sport vor. Dabei ist der Hund in der Regel nicht angeleint.

Wie du die Ablage stressfrei trainieren kannst, zeigen wir hier.

Was heißt Unterordnung
Ablage bedeutet, dass der Hund eine bestimmte Zeit im Platz an einer Stelle bleibt.

 

An- und abstellen

Nein, hier geht es nicht um technisches Gerät. Mit “anstellen” und “abstellen” ist im Schutzdienst im IGP der Beginn und das Ende des Verbellens gemeint. Stellt der Hundeführer den Hund “an”, bellt er. Stellt er ihn “ab”, ist er ruhig.

Auflösen

Auflösen im Hundetraining heißt, dass dem Hund das Ende einer Übung signalisiert wird. Dazu wird ein sogenanntes Auflösekommando gegeben. Was dahinter steckt, wie es für hohe Zuverlässigkeit sorgt und wie du es bei deinem Hund aufbauen kannst, erklären wir in diesem Artikel: Hund “Bleib” beibringen? Wieso ein Auflösekommando besser ist

Ausdruck

“Ausdruck” bezieht sich im Sport auf die Körpersprache des Hundes. In den letzten Jahrzehnten fand und findet ein Umdenken in der Hundeausbildung statt. In Prüfungen im Hundesport ist die freudige Körpersprache der Hunde mittlerweile fester Bestandteil der Bewertung. Sagt jemand, einem Hund mangele es an Ausdruck, so fehlt ihm die sichtbare Arbeitsfreude.

Bedrängen

“Der Hund bedrängt.” heißt, dass der Hund beim Fußlaufen nicht gerade neben dem Menschen herläuft. Sondern ihn beim Gehen anrempelt. Oft laufen diese Hunde dann schräg. Bedrängen ist unerwünscht. Und wenn wir ehrlich sind: Spaß macht es als Hundeführer auch nicht, mit jedem Schritt gegen etliche Kilo Hund gegenhalten zu müssen.

Danke Gruppe!

Wer das vergisst, muss den Vereinskollegen eine Runde ausgeben. Das “Danke Gruppe” kommt am Ende der Gruppenübung vom Hundeführer, bevor er wieder in das Laufschema (mehr dazu gleich) geht. Zwar gibt es keinen Punktabzug, wenn man es vergisst. Es wird aber womöglich vom Richter bemängelt.

Futterhand

Die Futterhand ist die Hand, mit der der Mensch den Hund beim Training belohnt. Manche Hunde haben schnell raus, dass jemand Rechts- oder Linkshänder ist und richten sich nach der am meisten genutzten Hand aus. Um zu vermeiden, dass der Hund dadurch eine Übung schief ausführt kann es je nach Aufbau sinnvoll sein, die Futterhand immer wieder zu wechseln.

Beim Futtertreiben (siehe nächster Punkt), ist die Futterhand meist links. Da der Hund in den allermeisten Hundesportarten im Fuß links läuft.

Hundetraining Begriffe erklärt
Wollie als Welpe beim Futtertreiben. Die linke Hand ist hier die sogenannte Futterhand.

 

Futtertreiben

Futtertreiben ist eine von vielen Möglichkeiten, dem Hund das Fußlaufen beizubringen. In der Regel wird das mit Welpen und Junghunden gemacht, denen die korrekte Position bei der Fußarbeit so “schöngefüttert” wird. Dabei läuft er, die Nase in der Hand voll Futter, neben dem Menschen her.

Um einem Hund das Fußlaufen beizubringen gibt es zahlreiche Methoden. Hier erfährst du mehr zum Thema Fußarbeit.

Führerhilfe

Unter Führerhilfe versteht man ein Signal, das der Mensch seinem Hund gibt um ihm zu helfen, das gewünschte Verhalten zu zeigen. Und zwar zusätzlich zu dem eigentlichen Signal. Das können zum Beispiel Handzeichen oder Hörzeichen sein. In einer Prüfung bringen Führerhilfen Punktabzug.

Gelände

Mit dem Gelände ist in der Regel ein Areal für den Hundesport außerhalb des Vereins gemeint. Fährtenarbeit findet auf dem sogenannten Fährtengelände statt. Rettungshunde werden auf ganz verschiedenem Gelände in der Suche ausgebildet, wie zum Beispiel in einer Trümmerlandschaft. Beim Turnierhundesport THS gibt den Geländelauf.

Grün und grau

Beim Mantrailing wird ein Trail auf Asphalt “grau” genannt. Während der auf Wiese “grün” heißt.

Das war uns selbst neu und deswegen geht ein Dankeschön raus an Kerstin von hundesporttrainingstagebuch.de, die uns den Unterschied zwischen einem “grünen” und einem “grauen” Trail erklärt hat.

Grundstellung

Die Grundstellung ist eine Position aus der Unterordnung. Dabei sitzt der Hund dicht links neben dem Hundeführer und schaut ihn an. Die Grundstellung ist Bestandteil der Fußarbeit. Bleibt der Mensch beim Fußlaufen stehen, soll der Hund ohne extra Hörzeichen selbstständig diese Position einnehmen und so lange halten, bis es das Signal für etwas anderes gibt.

Grundstellung - was ist das Hundesport Lexikon
Grundstellung heißt: der Hund sitzt in Fußposition neben dem Menschen und blickt ihn an.

 

Helfer

Hundesport ist Teamsport und ohne Helfer geht gar nichts! Vor allem im Gebrauchshundesport (IGP, früher IPO und VPG) ist mit dem “Helfer” jedoch der Schutzdiensthelfer gemeint. Der spielt beim Schutzdienst eine wichtige Rolle als Figurant.

In diesem Artikel findest du mehr Informationen über den IGP-Sport, der aus Fährte, Unterordnung und Schutzdienst besteht.

Hörzeichen

Das Wort “Kommando” wird vielerorts mittlerweile als veraltet angesehen. Es wird immer öfter durch den Begriff “Hörzeichen” oder “Signal” ersetzt.

Hundeführer

Der Hundeführer ist der Mensch, der mit dem Hund gemeinsam Hundesport betreibt. Er “führt” den Hund. Gut zu wissen: der Hundeführer muss nicht unbedingt der Besitzer des Hundes sein! Nubi, unser Deutscher Schäferhund, trainiert zwischendurch mit einem Vereinsmitglied bei uns. So ist Tim dann zwar der Besitzer, Hundeführer ist jedoch jemand anderes.

 

 

 

Jackpot

Ein Jackpot ist die ultimative Belohnung für deinen Hund, die es nur für außergewöhnliche Leistung gibt. Wir verwenden die Jackpot-Belohnung gerne beim Aufbau der Ablage, wo wir volle Aufmerksamkeit ohne Unterbrechung über einen langen Zeitraum wollen. Den zugehörigen Artikel mit Trainingstipps haben wir dir oben ja bereits verlinkt.

Was ein Jackpot ist, kann für jeden Hund und auch je nach Situation ganz anders aussehen.

Markertraining

Beim Markertraining wird dem Hund mittels eines stets gleichen Signals zu verstehen gegeben, dass das, was er gerade tut, erwünschtes Verhalten ist. Gemarkert werden kann beispielsweise mit einem Clicker oder einem Markerwort.

Meterleine

Eine Meterleine ist genau das, was der Name sagt: eine Hundeleine von einem Meter Länge. An sich nichts Besonderes. Im Hundesport Lexikon taucht sie trotzdem auf, da sie in einigen Disziplinen die einzig zugelassene Leine ist. Dazu gehört beispielsweise die Begleithundeprüfung und die Unterordnung im Turnierhundesport.

Begleithundeprüfung neue Prüfungsordnung IGP - Laufschema zum Ausdrucken - Hundesport Nubi
Im Alltag eher unpraktisch, in einigen Hundesportarten Pflicht: die Meterleine.

 

Nachhängen

Wenn der Hund im Hörzeichen “Fuß” nicht auf Höhe des Menschen läuft, sondern zurückbleibt, wird das oft “nachhängen” genannt.

Target

Ein Target ist ein Fixpunkt für den Hund, der das Training erleichtern kann. Es gibt verschieden Arten von Targets, wie das Hand-, Blick- oder Bodentarget. Beim Handtarget lernt der Hund, die Hand des Menschen mit der Nase anzustupsen. Ein Bodentarget hingegen liegt, wie der Name schon sagt, auf dem Boden und der Hund soll es mit den Pfoten berühren.

Dies ist zum Beispiel praktisch bei Übungen, in denen der Hund vom Menschen weg in eine bestimmte Richtung geschickt wird. So hat er ein Ziel, das er ansteuern kann.

Trennen

Hinter dem Begriff “Trennen” steckt das Hörzeichen “Aus”. Es heißt, dass der Hund auf Signal hin ausspucken soll, was er gerade im Fang hat.

Schild

Im Rally Obedience werden einzelne Lektionen über Schilder abgefragt. Ein Rally Obedience Parcours besteht aus mehreren Schildern, die das Mensch-Hund-Team über den Platz lotsen. Pro Schild ist eine Übung zu absolvieren.

Unterordnung

Die Unterordnung im Hundesport ist der Teil, in dem das Mensch-Hund-Team Lektionen wie das Fußlaufen, Sitz, Platz oder auch den Apport zeigt. Sie ist Bestandteil von Hundesportarten wie der Begleithundeprüfung, dem Gebrauchshundesport (IGP), Obedience, Rettungshundesport und dem Turnierhundesport (THS).

Wir geben zu, der Begriff “Unterordnung” ist altbacken. Hier geht es nicht um Rudelstellungen oder Unterwerfung, sondern um bestimmte Übungen.

Hundesport Begriffe einfach erklärt
Der Apport gehört zur Unterordnung im Hundesport.

 

Verbellen

Beim Verbellen bellt der Hund nicht mit einem einzelnen “Wuff”, sondern konstant anhaltend. Das Verbellen ist Teil des Schutzdienstes, aber auch Rettungshunde können so anzeigen, dass sie eine vermisste Person gefunden haben.

Möchtest du wissen, wie dein Hund das lernen kann? So kannst du ihm das Bellen auf Kommando beibringen.

Verweisen

Verweisen bezeichnet das Anzeigen von etwas Gefundenem. Der Rettungshund verweist eine gesuchte Person, die er gefunden hat. Ein Fährtenhund verweist Fährtengegenstände. In der Zielobjektsuche und auch Drogenspürhunde zeigen den Geruch an, auf den sie trainiert wurden.

Zum Verweisen gibt es mehrere Möglichkeiten. Manche Hunde zeigen das Gesuchte an, indem sie Bellen. Andere nehmen eine bestimmte Haltung ein und bewegen sich nicht mehr.

Vorprellen

Läuft der Hund beim Fußlaufen zu weit vorn, spricht man von Vorprellen. Idealerweise ist der Hund in der Fußarbeit mit seiner Schulter auf Höhe des Beins des Hundeführers. Vorprellen ist also das Gegenteil von Nachhängen.

Vorsitz

Der Vorsitz ist Teil der Unterordnung. Dabei sitzt der Hund mittig und gerade vor dem Hundeführer und hält Blickkontakt.

Was heißt Vorsitz Hundesport Lexikon
Unsere Malinoishündin Wollie beim Vorsitz.

 

Zone

Kontaktzonen begegnen einem im Agility. Es gibt Geräte, die sogenannte “Zonen” haben, die vom Hund im Parcours mit mindestens einer Pfoten berührt werden sollen. Dazu zählen die Schrägwand, die Wippe und der Laufsteg, die Kontaktzonengeräte.

Hier wird das Thema Kontaktzonen im Agility schön anhand von Videos erklärt.

Ärmelgeld

Den Begriff “Ärmelgeld” hörst du nur in Vereinen, die IGP-Sport anbieten. Das Ärmelgeld ist ein kleiner Geldbetrag den man dem Verein spendet, wenn man am Schutzdienst teilgenommen hat. Da der Schutzdiensthelfer nicht nur seine eigene Knochen, seine Erfahrung und sein Fachwissen zur Verfügung stellt, sondern oft auch das Equipment, wie den Schutzarm. Das leidet mit der Zeit natürlich unter Verschleiß und muss ersetzt werden. Das Ärmelgeld leistet einen kleinen Beitrag dazu.

Davon abgesehen ist es auch eine schöne Geste der Wertschätzung. Denn: ohne Schutzdiensthelfer ist man im IGP aufgeschmissen.

Sehr weit verbreitet ist das Wort offenbar nicht. Auf Instagram erzählten einige, dass sie den Begriff gar nicht kannten. Alternativ heißt dieser kleine Betrag vielerorts schlicht “Gebühr für den Schutzdienst” o.ä.. Wenn du im Gebrauchshundesport aktiv bist – wie wird das bei dir genannt? Jetzt sind wir neugierig!

 

 

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Prüfungen und Wettkämpfe: Hundesport Vokabular

Blindenhund

Der Blindenhund im Hundesport führt keine erblindeten Menschen umher. Ein Blindenhund kommt in Prüfungen zum Einsatz, wenn im Team gestartet wird, aber ein Hundeführer aufgrund einer ungeraden Teilnehmerzahl ohne Teampartner wäre.

In der Prüfung läuft der Blindenhund außer Konkurrenz.

Doppelkommando

Muss man in einer Prüfung im Hundesport ein Hörzeichen doppelt geben, spricht man von einem Doppelkommando. Das passiert, wenn der Hund die Übung beim ersten Mal nicht oder nur teilweise ausführt und führt zu Punktabzug.

Leistungsrichter

Der Leistungsrichter ist derjenige, der bei einem Wettkampf die Leistung der Teilnehmer bewertet. Er hat in seinem Hundesport bereits vor der Richterausbildung viel Erfahrung sammeln müssen und ist nur für seine Disziplin als Richter tätig.

Hier haben wir übrigens eine Richterin aus dem Bereich Rally Obedience zu ihren Aufgaben befragt: 5 Fragen an RO-Richterin Monika Krawietz

Leistungsurkunde

Die Leistungsurkunde ist ein Dokument, in das alle Prüfungen und Wettbewerbe deines Hunde eingetragen werden. Die Leistungsurkunde, manchmal auch Leistungskarte genannt, gilt jeweils für einen Hund.

Du bekommst sie über den Hundesportverein, in dem du Mitglied bist. Bei Gebrauchshunderassen, wie Schäferhund, Dobermann, Rottweiler und Co, wird sie oft vom Züchter zusammen mit dem Stammbaum und dem Impfausweis übergeben.

Begleithundeprüfung Leistungskarte - Hundesport Nubi
Leistungsurkunden vom Dobermann-Verein und vom DVG.

 

Prüfungsleiter

Als Prüfungsleiter assistiert man am Prüfungstag dem Leistungsrichter. Der Prüfungsleiter kommt aus dem Verein, der die Veranstaltung ausrichtet und darf selbst nicht an der Prüfung teilnehmen.

Richter

siehe Leistungsrichter

Richterspruch

Am Ende einer Prüfung kommt der sogenannte Richterspruch. In diesem verliest der Leistungsrichter die vergebenen Punkte für die einzelnen Übungen des Mensch-Hund-Teams und gibt am Ende seine Gesamtbewertung ab. Eine ungeschriebene Regel lautet: der Richterspruch wird weder unterbrochen, noch in diesem Moment vom Hundeführer diskutiert.

Schema

Mit dem Schema ist das Laufschema der Unterordnung gemeint. In Disziplinen, wie zum Beispiel der Begleithundeprüfung, im IGP oder THS, ist der Ablauf der einzelnen Übungen vorgegeben. Je nach Prüfungsstufe variiert das Laufschema. So ist das Schema der IGP 1 deutlich einfacher als das der IGP 3, welche im Gebrauchshundesport die höchste Prüfungsstufe darstellt.

Das Laufschema der Begleithundeprüfung kannst du dir hier kostenlos bei uns herunterladen.

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Beliebt bei uns im Shop: das Laufschema der Begleithundeprüfung im praktischen Postkartenformat.

 

Startritual

Als Startritual bezeichnet man eine feste Abfolge von Handlungen, die den Hund geistig und körperlich auf das kommende Training vorbereiten. Im Artikel Startritual im Hundesport haben wir erklärt, was es bringt und wie du es aufbauen kannst.

Stewart

Der Stewart ist ausschließlich im Obedience zu finden. Da es in diesem Hundesport kein Laufschema gibt, wie oben gerade erläutert, sagt der Stewart die einzelnen Übungen an. Er steht während der Prüfung mit auf dem Platz.

Unsportlichkeit

Auch im Hundesport gibt es Verhalten, das als Unsportlichkeit gewertet wird. Dazu gehören alle Versuche, sich bei einer Prüfung unerlaubterweise einen Vorteil gegenüber den anderen Teilnehmern zu verschaffen. Aber auch das vorzeitige Verlassen der Veranstaltung wird vom Richter als Unsportlichkeit gezählt.

Weißer Hund

“Weißer Hund” ist ein anderer Begriff für den oben erklärten Blindenhund. Und nein, der muss nicht zwingend weiß sein. Die Fellfarbe ist egal.

Hunde Sport erklärt - Hund beim Agility
Muss gar nicht weiß sein: der “weiße Hund”, bzw. Blindenhund

 

 

Hundesport Lexikon: Begriffe aus dem Vereinsleben erklärt

Arbeitsstunden

Als Vereinsmitglied hat man in der Regel eine bestimmte Anzahl an Arbeitsstunden zu leisten. Viele Vereine organisieren Arbeitseinsätze, um so gemeinsam das Vereinsgelände instand zu halten. In unserem Verein liegt die Zahl bei zehn Stunden im Jahr.

Ausbildungswart

Der Ausbildungswart ist Trainer im Verein. Ein Ausbildungswart hat immer die Sparte zugewiesen, für die er einen Trainerschein hat.

Du möchtest selbst Trainer werden? Wir erklären, wie das abläuft: Wie wird man Hundetrainer im Verein?

Dachverband

Die einzelnen Ortsguppen der Hundesportvereine sind einem Dachverband untergeordnet. Bekannte Dachverbände sind beispielsweise der DVG (Deutscher Verband der Gebrauchshundesportvereine), der SWHV (Südwestdeutscher Hundesportverband) oder aber der VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen).

Eine Übersicht über die verschiedenen Vereine gibt es hier: Hundeschule vs Hundesportverein

Externe

In vielen Vereinen wird nicht nur für Mitglieder Hundetraining angeboten, sondern auch für Nicht-Mitglieder. Die sind dann “extern” und für sie gelten oft andere Regeln. So ist für zahlende Vereinsmitglieder der Übungsbetrieb in der Regel kostenlos, während Externe für das Training zahlen.

Gemeinnützigkeit

Viele Hundesportvereine sind gemeinnützig. Gemeinnützigkeit heißt, dass sie ohne die Intention, sich an ihren Mitgliedern zu bereichern, etwas zum Wohl der Gemeinschaft tun. Das geht einher mit steuerlichen Erleichterungen. Aber auch mit Einschränkungen, was die Verdienstmöglichkeiten für Vereine angeht.

Die Webseite “Deutsches Ehrenamt” bietet weitere Informationen zum Thema Gemeinnützigkeit.

Jugendwart

Als Jugendwart ist man verantwortlich für die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen im Verein. Manche bieten ihren Nachwuchs-Hundeführern ein echt tolles, altersgerechtes Programm und schaffen es so, sie langfristig für den Hundesport zu begeistern.

Hundesport Lexikon Hundetraining Begriffe Erklärungen
Ein Jugendwart betreut im Verein Kinder und Jugendliche und ihre Hunde im Training.

 

Kassenwart

Der Kassenwart verwaltet die Finanzen in einem Hundesportverein.

Melden

Möchtest du an einem Wettkampf oder einer Prüfung teilnehmen, musst du dich dazu anmelden. Das Melden läuft über den Veranstalter selbst, oder über Onlineportale. Das wohl bekannteste ist Caniva.

Meldungen werden nicht unbegrenzt angenommen. Oft gibt es nur eine limitierte Menge an Startplätzen und auch zeitliche Fristen.

Obmann / Obfrau

siehe Ausbildungswart

Ortsgruppe

Unter der Erklärung zum Dachverband gerade schon erwähnt: eine Ortsgruppe ist der lokale Hundeverein. Abgekürzt wird das oft mit “OG”.

Platzwart

Ohne den Platzwart kein gepflegter Hundeplatz! Der Platzwart kümmert sich um die Instandhaltung des Trainingsgeländes. Dazu gehört unter anderem das Rasenmähen. Trotz Platzwart: ohne das Anpacken aller Mitglieder ist das nicht zu schaffen. In unserem Verein veranstalten wir regelmäßig Arbeitstage. An denen wird dann Unkraut gerupft, Laub geharkt, der Zaun gestrichen… die Liste von anfallenden Arbeiten ist lang.

Hundesport Erklärungen Hundetraining Begriffe einfach erklärt
Damit der Rasen auf dem Hundeplatz so schön kurz ist, verbringt der Platzwart eine Menge Zeit mit Rasenmähen.

 

Pressewart

Der Pressewart ist im Hundesportverein für die Kommunikation nach außen zuständig. Je nach Verein kann das Aufgabenfeld unterschiedlich aussehen. Mara ist für unseren Verein Pressewartin und pflegt zum Beispiel die Homepage.

Sparte

“Sparte” ist eine alternative Bezeichnung für “Hundesportart”. Wenn du also Agility betreibst und gefragt wirst, in welcher Sparte du mit deinem Hund aktiv bist, lautet die Antwort: Agility.

Was es neben Klassikern, wie Agility, Rally Obedience, THS und IGP sonst noch gibt, erfährst du hier: Welcher Hundesport passt zu meinem Hund? 30 Hundesportarten erklärt

Trainerassistent

Einen Hundetrainer in Ausbildung bezeichnet man im Verein als Trainerassistent. Je nach Hundesportart und Verband gelten unterschiedliche Voraussetzungen. Oft gehört jedoch eine Assistenzzeit, ein bestimmter Grad an praktischer Erfahrung als Hundeführer und eine theoretische Ausbildung dazu.

 

Hundesport einfach erklärt

 

Welche Hundesport-Begriffe fehlen in unserem Lexikon?
Schreib uns und wir ergänzen diese Liste!

Wir planen einen zweiten Teil, in dem wir Abkürzungen unter die Lupe nehmen.

 

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