Schleppleine: Tipps zum Schleppleinentraining und der richtigen Leine

Schleppleine für Hunde Tipps und Training

Die Schleppleine ist ein praktisches Werkzeug im Training mit deinem Hund. Ob du den Rückruf üben möchtest, im Gebrauchshundesport für die Fährtenarbeit oder als Alternative zur nicht ungefährlichen Flexileine während der Brut- und Setzzeit.

Schleppleinentraining hat viele Facetten. Hier findest du Tipps zum Thema!

 

Schleppleine und Schleppleinentraining: was ist das?

Die Schleppleine ist eine lange Hundeleine, die der Hund hinter sich herziehen (schleppen) kann.

Beim Schleppleinentraining kannst du ganz verschiedene Dinge mit deinem Hund üben. Beispielsweise, in deinem Umkreis zu bleiben und sich nicht zu weit zu entfernen. Jagdersatztraining und Impulskontrolle lassen sich hervorragend mit einer Schleppleine zur Absicherung festigen. Und für den Rückruf, nicht nur für Junghunde, ist sie natürlich ein wichtiger Bestandteil.

Im Vergleich zu anderen Leinentypen ist die Schleppleine ein Spezialist.

 

Die Schleppleine im Hundesport

Auch im Hundesport findet die Schleppleine Verwendung. In folgenden Sportarten beispielsweise ist sie wichtig:

  • Mantrailing
  • Fährte
  • Schutzdienst
  • Dummyarbeit

Während die lange Leine beim Mantrailing und in der Fährtenarbeit ein fester Bestandteil ist, dient sie beim Schutzdienst im Gebrauchshundesport und beim Dummytraining zur Absicherung.

Training mit der Schleppleine

 

Welche Schleppleine ist am besten?

Schleppleinen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Je nachdem, zu welchem Zweck du sie nutzen möchtest, hast du eine große Auswahl.

 

Länge

Bei Prüfungen im Hundesport kann die Länge der Leine vorgegeben sein. Wie zum Beispiel im Gebrauchshundesport in der Fährte.

Für das Rückruftraining und Jagdersatztraining ist ein großer Radius mit einer zehn Meter langen Schleppleine empfehlenswert. Bei Übungen, in denen dein Hund zwar abgesichert ist, aber sich eigentlich nicht groß von dir entfernen soll, sind fünf oder sogar nur drei Meter vollkommen ausreichend.

Merke: je kürzer die Leine, desto leichter das Handling.

 

Farbe

Über die Farbe entscheidet letztendlich dein persönlicher Geschmack. Bei der jagdlichen Ausbildung wird Zubehör in gut sichtbarem Neonorange bevorzugt. Leuchtende Farben sorgen für eine verbesserte Sichtbarkeit. Das ist gerade während der dunklen Jahreszeit ein Vorteil.

 

Mit oder ohne Schlaufe?

Ob du eine Schleppleine mit oder ohne Schlaufe wählst, hängt davon ab, ob sie lose auf dem Boden schleifen soll. Ist das der Fall, ist eine Leine ohne Schlaufe ideal. Das verringert das Risiko, dass dein Hund irgendwo hängenbleibt.

 

 

Schleppleine am Halsband oder am Geschirr befestigen?

Ob du die Schleppleine am Halsband oder am Geschirr deines Hundes befestigt, hängt von zwei Faktoren ab:

  • Verhalten deines Hundes
  • Einsatzbereich der Schleppleine

 

Ist dein Hund sehr temperamentvoll und neigt dazu, durchzustarten und in die Leine zu rasseln, nimm bitte ein Geschirr. Damit verteilt sich der Druck und die Kräfte wirken nicht ausschließlich auf den Hals. Die Halswirbelsäule wird es dir danken. Hast du einen Hund von eher gemütlicher Natur, spricht nichts gegen die Befestigung am Halsband.

Auch der Einsatzbereich der Leine spielt eine Rolle. Es gibt Aktivitäten, bei denen der Hund mit voller Wucht im Leinenende hängt. Dazu gehört beispielsweise der Schutzdienst im Gebrauchshundesport und auch manch ein motivierter Hund gibt im Mantrailing alles. Da ist die Befestigung am Geschirr sinnvoll.

Die richtige Schleppleine

 

Drei Tipps für das Schleppleinentraining

Damit dein Schleppleinentraining erfolgreich ist, haben wir drei generelle Tipps für dich.

 

Steigere den Schwierigkeitsgrad langsam

Trainiere zunächst in reizarmer Umgebung und halte die Ablenkung so gering wie möglich. Überlege dir vor Trainingsbeginn, wie du den Schwierigkeitsgrad langsam steigern kannst. So beugst du Überforderung und Frust vor und legst den Grundstein, für ein später wirklich zuverlässig abrufbares Verhalten.

Zum Thema Impulskontrolle haben wir einen eigenen Beitrag geschrieben. Dort zeigen wir Schritt für Schritt Übungen mit verschiedenem Schwierigkeitslevel, die du auch ohne Hundeplatz zuhause aufbauen kannst.

 

Nutze Handschuhe

So profan es auch klingt, aber: nutze Handschuhe!

Je nachdem, wo du mit deinem Hund unterwegs bist, liegt eine Menge Müll und Hundekot am Wegesrand. Wir sind wirklich nicht zimperlich. Aber wenn die Schleppleine da durchgezogen wird, darf der tapferste Hundemensch das eklig finden.

Bei Aktivitäten, bei denen dein Hund sich mit voller Kraft in die Leine wirft, können Handschuhe deine Hände vor fiesen Brandblasen schützen. Wir nehmen im Schutzdienst gerne Garten- oder Reithandschuhe.

 

Konzentriere dich stets nur auf eine Sache

Du möchtest den Rückruf optimieren. Mit dem Jagdersatztraining beginnen. Und der Hund soll endlich lernen, einen Radius von acht Metern einzuhalten.

Was auch immer du trainierst: konzentriere dich stets nur auf eine Sache! Arbeite lieber gezielt fünf Minuten an Thema Nummer eins und in einer späteren Einheit separat an Thema Nummer zwei. Das ist für deinen Hund leichter zu verstehen und wird euch schnellere Trainingserfolge bescheren.

 

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Wie wir die Schleppleine für unsere Hunde nutzen

Unsere Hunde kennen die Schleppleine von Welpe an. Nubi hat so als Junghund gelernt, sich nicht zu weit von Tim zu entfernen. Mit unserem Dobermann haben wir sie damals als Absicherung beim Jagdersatztraining eingesetzt.

Alle unsere Hunde kennen und kannten die Schleppleine vom Hundesport. Im Schutzdienst ist sie unerlässlich, wenn es um die Arbeit mit Beute am Helfer geht. Und auch in der Fährte geht nichts ohne eine lange Leine. Zehn Meter muss diese bei Prüfungen lang sein, laut Prüfungsordnung.

Schleppleine für Hunde Tipps und Training

 

Wie sind deine Erfahrungen mit der Schleppleine?

 

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2 Idee über “Schleppleine: Tipps zum Schleppleinentraining und der richtigen Leine

  1. Sabrina M. sagt:

    Sehr hilfreicher Artikel! Wir haben unseren Hund im Wald immer an der 10 Meter-Schleppleine, da er jagt. Und beim Antijagdtraining ist sie auch eine echte Erleichterung.

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